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Adresse / Anfahrt

Königstraße 57-61
76829 Landau
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Öffnungszeiten & Anfahrt

Papier Fix - Gestern und Heute

Unser Unternehmen wurde bereits 1897 gegründet. Was anfänglich mit einer Buch- und Kunstdruckerei startete, entwickelte sich bis heute zum Ladengeschäft mit einem attraktiven Grundsortiment an Büro-, Schul- und Schreibbedarf.

Am 01. September 1897 gründete Georg Heinrich Fix eine Buch- und Kunstdruckerei in der Kugelgartenstraße 10 in Landau. Er war „weißer Druckermeister“, das heißt, er hatte den Meisterbrief für Druckerei und den für Schriftsetzen.

Schon bald nach dem Umzug in die Königstraße 75 wurde das Sortiment um Geschäftsbücher, Schulartikel und Schreibwaren erweitert, sowie Papier-Groß- und Einzelhandel und eine Buchbinderei betrieben. Ab 1912 wurden bereits Triumph-Schreibmaschinen, Vervielfältigungsapparate, Zeichen- und Lichtpauspapiere verkauft.

Nach dem Tod des Firmengründers Georg Heinrich Fix 1918 übernahmen die Ehefrau Charlotte und die Söhne Philipp und Karl die Weiterführung des Betriebes, mittlerweile in der Königstraße 57. Im September 1938 übernahm Philipp zusammen mit seiner Mutter den Papier- und Bürobedarfshandel und trennte sich von der Druckerei. Beide Betriebe entwickelten sich zu größerem Umfang, die Druckerei wurde zur G. H. Fix Großdruckerei, die z. B. deutschlandweit für die Post arbeitete; Philipp Fix wählte den Namen Papier-Fix um einen Oberbegriff für das große Sortiment zu schaffen.

Die Geschäftsräume von Papier-Fix wurden in der Gerberstraße neu eingerichtet, was einen starken Aufschwung im Sortiment und Umsatz bewirkte. Beim letzten Bombenangriff auf Landau (16.März 1945) wurde das Haus schwer beschädigt. Danach wurden die Geschäftsräume in das Stammhaus Königstraße 57 zurückverlegt, obwohl auch dieses Haus einen schweren Bombenschaden erlitten hatte.

Geschäftsräume vor dem Umbau 1953

Geschäftsräume nach dem Umbau 1953

Mit dem Nachbarn Zahneißen konnte 1951 die Queich überbaut werden, was eine Vergrößerung des kleinen Ladens brachte. Im gleichen Jahr trat im Juni Sohn Norbert nach zweijähriger Ausbildung in Frankfurt ins elterliche Geschäft ein. Eine weitere wesentliche Vergrößerung bedeutete der Umbau 1953, der damals als beispielhaft für neuzeitliche Ladengestaltung galt.

Geschäftsräume nach dem Umbau 1964

Im Jahr 1964 konnte durch Abriss und Einbeziehung der Häuser Königstraße 59 und 61 ein großzügiger Neubau geschaffen werden, wie er auch heute noch besteht. Nun war es möglich, in einem durchgehenden Ausstellungsraum im 1.OG Büromöbel- und Sitzmöbelprogramme zusammen mit Büromaschinen anzubieten und zu verkaufen. Außerdem wurde der Service für die Büromaschinenreparatur stark erweitert.

Philipp Fix verstarb im Dezember 1968, Ehefrau Ilse war Inhaberin der Einzelfirma, bis Sohn Norbert im Juli 1972 als Komplementär in die neue Kommanditgesellschaft eintrat. Das Unternehmen war auf dem Höhepunkt der Firmengeschichte: mit bis zu 28 Mitarbeitern wurden in der Südpfalz Handel, Handwerk, Industrie, Behörden und nicht zuletzt Freiberufler mit dem vollen Sortiment der Büroorganisation, wie Zeichen- und Bürobedarf, Büromöbeln und Büromaschinen und deren Service versorgt. Dazu bot das Ladenge­schäft mit Schul- und Bastelbedarf, Schreibwaren, Geschenkpa­pie­ren, Grußkarten bis hin zu Spielen auch dem Privatkunden ein breites Sortiment.

Mitte der achtziger Jahre kamen zwei Söhne von Norbert Fix in die Firma. Joachim als Büromaschinenmechaniker, der im Betrieb seine Meisterausbildung machte, aber sich später mit seinem Studium zur Informatik für einen anderen Lebensweg entschied und Quereinsteiger Holger, der sich nach erfolgreicher Arbeit als Altenpfleger für den Familienbetrieb entschied und als gelernter Vollkaufmann im Einzelhandel sein Fachwissen zum Nutzen der Kunden einsetzt.

Seine Aufgabe war zunächst weniger erfreulich: die Anpassung an geänderte Rahmen- und Marktbe­dingun­gen. Die Bürotechnik hatte sich rasant verändert, der Markt wurde globaler, die Kundenstruktur eine andere. In der Möbelbranche bot sich das gleiche Bild: Konzentration der Hersteller, geringere Nachfrage. Also wurden aktiver Möbel- und Technikverkauf sowie der technische Werkstattdienst eingestellt.

Heute präsentiert sich das Ladengeschäft mit einem attraktiven Grundsortiment an Büro-, Schul- und Schreibbedarf, sowie als Trendscout im Bereich Geschenkartikeln mit einem schönen Angebot für vielfältige Anlässe, wie Hochzeit, Geburtstag, gedeckter Tisch und Haus und Garten.

  • 01.09.1897 Gründung der Druckerei G. H. Fix mit Papier- und Schreibwarenhandel
  • 1912 kaufmännischer Lehrling Philipp Fix, einer von zwei Söhnen
  • 1918 Tod von Georg Heinrich Fix, der Betrieb wird von Ehefrau Charlotte zusammen mit ihren beiden Söhnen Philipp und Karl weitergeführt
  • 1938 Aufteilung/Trennung von Druckerei und Bürobedarfsgeschäft PapierFix, Geschäftsräume in der Gerberstraße 13 in Landau, Eintritt in die GDB, Groß-einkaufs¬gemeinschaft des deutschen Bürofachhandels, heute SOENNECKEN eG
  • 1945 Rückkehr in das alte Stammhaus in der Königstraße 57
  • 1951 Überbau der Queich zur Vergrößerung der Ladenräume, Eintritt Norbert Fix
  • 1953 Umbau und Vergrößerung der Verkaufsräume durch Hinzunahme von Lagerräumen.
  • 1964 Überbau von 57 durch heutigen Geschäftsbau, Abriss und Überbau der Häuser Königstraße 59 und 61
  • 1968 Tod von Philipp Fix, der Betrieb wird von Ehefrau Ilse, ab 1972 zusammen mit Sohn Norbert dann als Kommanditgesellschaft weitergeführt.
  • 1991 Gründung PapierFix (Büromarkt) GmbH, Geschäftsführer Holger Fix, in der Folge 1999 Übernahme der Geschäftstätigkeit der PapierFix KG
  • 2005 Umfirmierung in Fix-Punkt GmbH, Geschäftsführerin Sarah Herle, geb. Fix, seit 2011 wieder Geschäftsführung Holger Fix