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Wie viel Persönlichkeit steckt in unserer Handschrift?

Kann man aus der eigenen Handschrift wirklich den Charakter ablesen? Graphologen sagen ja und wehren sich dagegen mit Horoskop-Deutern und Kaffeesatzlesern in einen Topf geschmissen zu werden. Wir von Papierfix testen die Handschriftdeutung in einem Selbstversuch.

Zeig mir deine Handschrift und ich sag dir, wer du bist: Nach Graphologen ist jede Schrift einzigartig und trägt einen individuellen Charakter. Schon in der Antike setzte sich der römische Schriftsteller Sueton damit auseinander. Und auch der heutige Begriff der Graphologie wurde bereits im 18. Jahrhundert vom französischen Geistlichen Jean Hippolyte Michon geprägt. In Frankreich und Italien geht das Vertrauen in die Graphologie heute sogar soweit, dass sie bereits bei Bewerbungssituationen zu Rate gezogen wird – in Deutschland ist es hingegen immer noch ein kontroverses Thema.

Handschriftdeutung online

Mittlerweile kann man auch ganz einfach online seine eigene Handschrift deuten lassen. Wie etwa bei graphologies.de. Der Macher der Seite betont zwar, dass er, ebenso wie andere Deutungsseiten, keinen Besuch beim Graphologen ersetzen kann. Der Online Test soll aber einen Vorgeschmack auf die Leistungen der Experten geben, dem Besucher Spaß machen und zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Handschrift und Person besteht. Gerade für Menschen, die dem Thema skeptisch gegenüberstehen ist das ein idealer unverbindlicher Einstieg. Das klang interessant, also haben wir das Angebot getestet!

Handschriftdeutung: Der Selbsttest

Nun dann, ran ans Werk. Zunächst werde ich aufgefordert, einen kurzen vorgefertigten Text handschriftlich abzuschreiben, inklusive meiner persönlichen Unterschrift. Dann soll ich in 20 Schritten meine Schrift anhand von vorgegebenen Beispielen vergleichen. Dabei wird nicht darauf geachtet, ob man eine Schönschrift oder Sauklaue hat. Viel mehr spielen die Höhe, Größe, Verbindung, Enge, Weite und andere Merkmale eine wichtige Rolle. So gilt zum Beispiel als Narzisst, wer übergroße Anfangsbuchstaben oder auffällig linkslastig schreibt. Wer eher rechtsschräglastig schreibt, soll hingegen warmherzig, ungezwungen und kontaktfreudig sein. Auch die Abstände zwischen den Worten sind wichtig: Enge Wortzwischenräume finden sich demnach oft bei Menschen, die sehr emotional und chaotisch sind, denen also sprichwörtlich die Distanz fehlt.

Unser handschriftlicher Probetext

Bei einigen Vergleichen bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich meine Schrift einzusortieren habe, doch dafür hält die Seite einen Frage-Überspringen-Button bereit, um das Endergebnis nicht zu verfälschen. Andere Merkmale prägen sich jedoch sehr deutlich in meiner Schrift aus. So neigt sich beispielsweise meine Schrift konstant nach rechts und mein Zeilenabstand ist stets groß. Die größeren Abstände sollen für geistige Klarheit, Übersicht und einen Grundabstand zu Dingen und Menschen stehen. Die rechtsgeprägte Schriftdeutung kennen Sie ja bereits schon. Zum Ende gibt es eine ausführliche Auswertung. Ich bin erstaunt: Das Ergebnis trifft mich erstaunlich gut, auch wenn es einige Abschnitte gibt, die bei mir Stirnrunzeln auslösen. Tatsächlich scheint also ein Stück Persönlichkeit in der Handschrift zu stecken.